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Leistungen und Ablauf: Ihr Entwässerungsantrag aus einer Hand

Wir planen, rechnen, stellen den Antrag und führen das Verfahren bis zur Genehmigung. Hier steht genau, was dazugehört, was nicht, und wie sich der Preis zusammensetzt.

Was enthalten ist und was nicht

Der Umfang richtet sich nach Ihrem Vorhaben. Das Angebot hält ihn verbindlich fest.

LeistungInhaltStatus
Bestandsabfrage und AbstimmungAnschlusspunkt, Kanalart, Rückstauebene, Einleitbedingungen und Satzung der GemeindeIm Umfang
EntwässerungsplanungLageplan, Grundrisse und Systemschnitt mit Leitungen, Gefällen, Schächten und HöhenIm Umfang
RückstausicherungPrüfung der Räume unter der Rückstauebene, Planung von Hebeanlage oder RückstauverschlussIm Umfang
RegenwasserkonzeptEinleitung, Versickerung oder Rückhaltung mit Bemessung und NachweisNach Bedarf
ÜberflutungsnachweisBei größeren Dach- und Hofflächen nach DIN 1986-100Nach Bedarf
Abscheider und IndirekteinleitungFett- und Leichtflüssigkeitsabscheider, Unterlagen für ProzessabwasserNach Bedarf
Antragsformulare und EinreichungFormulare ausfüllen, Unterlagen zusammenstellen, Antrag einreichenIm Umfang
Rückfragen und NachforderungenSchriftverkehr mit der Behörde bis zur GenehmigungIm Umfang
Hinweise für die AusführungÜbergabe der genehmigten Unterlagen mit Hinweisen für Tiefbauer und InstallateurIm Umfang
Gebühren und BeiträgeBearbeitungsgebühren der Gemeinde, KanalanschlussbeiträgeNicht enthalten
BauausführungTiefbau, Rohrverlegung, Installation, DichtheitsprüfungNicht enthalten
Vermessung und GutachtenAmtlicher Lageplan, Baugrundgutachten, Kamerabefahrung des BestandsNicht enthalten

„Nach Bedarf“ heißt: Die Leistung wird erbracht, wenn Ihr Vorhaben sie erfordert. Das steht dann im Angebot.

Preis

ab 1.500 €je Bauvorhaben

Den genauen Preis sehen Sie sofort, nachdem Sie die Fragen im Formular beantwortet haben.

Wovon der Preis abhängt

  • Art und Größe des Gebäudes sowie Zahl der Objekte
  • Neubau, Anbau oder Änderung im Bestand
  • Keller und erforderliche Rückstausicherung
  • Regenwasserkonzept und notwendige Nachweise
  • Gewerbliche Besonderheiten wie Abscheider oder Prozessabwasser
  • Anforderungen und Besonderheiten der zuständigen Gemeinde

Für mehrere Objekte vereinbaren wir auf Wunsch eine Rahmenvereinbarung. Mehr dazu auf der Seite für Unternehmen.

Der Ablauf

Von der Anfrage bis zur Genehmigung in sechs Schritten.

  1. Anfrage

    Sie schildern Ihr Vorhaben im Formular oder per E-Mail. Mit dem Bedarfs-Check können Sie vorab prüfen, was Ihr Vorhaben voraussichtlich braucht.

  2. Angebot

    Sie sehen Ihr Angebot mit Leistungsumfang, Preis und Zeitplan sofort und erhalten es per E-Mail.

  3. Unterlagen

    Sie übergeben uns Lageplan, Grundrisse, Schnitte und Baubeschreibung. Was fehlt, fordern wir gezielt an.

  4. Planung und Abstimmung

    Wir klären die örtlichen Anforderungen, erstellen Pläne und Nachweise und stimmen sie mit Ihnen ab.

  5. Einreichung

    Nach Ihrer Unterschrift reichen wir den Antrag bei Gemeinde oder Entwässerungsbetrieb ein.

  6. Betreuung bis zur Genehmigung

    Wir beantworten Rückfragen, arbeiten Nachforderungen ein und halten Sie über den Stand auf dem Laufenden.

Fachliche Grundlagen

Wir planen nach den Normen, auf die sich die Gemeinden in ihren Satzungen beziehen.

  • DIN 1986-100: Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke, Rückstausicherung, Überflutungsnachweis
  • DIN EN 12056: Schwerkraftentwässerung innerhalb von Gebäuden, mit Teil 4 zu Abwasserhebeanlagen
  • DIN EN 752: Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden
  • DWA-A 138: Planung und Bemessung von Versickerungsanlagen
  • DIN EN 1825 und DIN EN 858: Fett- und Leichtflüssigkeitsabscheider

Die Planung erfolgt durch ein Ingenieurbüro für Technische Gebäudeausrüstung. Maßgeblich bleiben immer die Vorgaben Ihrer Gemeinde.

Deutschlandweit

Entwässerung ist kommunale Sache. Jede Gemeinde hat eigene Formulare, Fristen und Anforderungen, und auch die Landesbauordnungen unterscheiden sich. Deshalb ist Ortskenntnis weniger entscheidend als die richtige Abstimmung vor der Planung.

Wir klären Anschlusspunkt, Kanalart und Einleitbedingungen vorab mit der zuständigen Stelle. So passt die Planung zur Gemeinde, und Rückfragen lassen sich gering halten.

Welcher Umfang passt zu Ihrem Vorhaben?

Beantworten Sie fünf Fragen im Bedarfs-Check oder schildern Sie uns direkt Ihr Projekt.