Die Kosten im Überblick
Wer „Entwässerungsantrag Kosten“ sucht, meint oft nur einen Posten. Tatsächlich entstehen vier getrennte Kostenblöcke, die verschiedene Empfänger haben.
| Kostenblock | Wer rechnet ab? | Wovon abhängig? |
|---|---|---|
| Planung und Antrag | Planer, bei uns ab 1.500 € je Bauvorhaben | Gebäudeart, Umfang, Nachweise, Gemeinde |
| Gebühren der Gemeinde | Gemeinde oder Entwässerungsbetrieb | Gebührensatzung vor Ort |
| Anschlussbeiträge | Gemeinde oder Zweckverband | Grundstücksgröße, Nutzung, Satzung |
| Ausführung | Tiefbauer, Installateur | Leitungslängen, Tiefe, Technik wie Hebeanlage oder Zisterne |
Planung und Antrag
Unsere Leistung beginnt bei 1.500 € je Bauvorhaben. Dafür erhalten Sie Entwässerungsplanung, Antragsunterlagen, Einreichung und die Betreuung bis zur Genehmigung. Der genaue Preis steht im Angebot.
Er steigt mit dem Umfang: mehrere Gebäude, Keller mit Hebeanlage, Versickerung oder Rückhaltung, Überflutungsnachweis, Abscheider und besondere Anforderungen der Gemeinde. Ein Einfamilienhaus mit einfachem Regenwasseranschluss ist deutlich überschaubarer als ein Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage und Rückhalteanlage. Wovon der Umfang abhängt, zeigt Ihnen der Bedarfs-Check.
Gebühren der Gemeinde
Für die Prüfung und Genehmigung kann die Gemeinde Gebühren verlangen. Wie hoch sie ausfallen und wie sie berechnet werden, steht in der Gebührensatzung. Manche Stellen erheben Pauschalen, andere rechnen nach Aufwand ab. Wir nennen Ihnen die Höhe, sobald sie bekannt ist.
Anschlussbeiträge
Bei neuen Anschlüssen können einmalige Beiträge für die Herstellung der öffentlichen Kanalisation anfallen. Diese Beiträge sind unabhängig von der Planung und können erheblich sein. Fragen Sie sie frühzeitig bei der Gemeinde ab, damit sie in Ihre Baufinanzierung passen.
Kosten der Ausführung
Rohrverlegung, Schächte, Hebeanlage, Zisterne, Versickerungsanlage und Abscheider sind Baukosten und entstehen beim ausführenden Betrieb. Eine saubere Planung hilft, sie zu begrenzen, weil sie Mengen, Tiefen und Technik von Anfang an festlegt.
Was ein Fehler kostet
Teuer wird es meist nicht durch die Planung, sondern durch das, was sie verhindert:
- Wochen Verzug, weil die Gemeinde Unterlagen nachfordert
- Umbau am fertigen Bau, wenn Höhen, Gefälle oder Rückstausicherung nicht stimmen
- Wasserschäden im Keller, falls die Rückstausicherung fehlt oder falsch ausgelegt ist
- Je nach Satzung Bußgelder für Entwässerung ohne erforderliche Genehmigung
Wer sie erst kurz vor Baubeginn klärt, hat kaum noch Spielraum. Gerade bei Rückstausicherung und Regenwasser lassen sich Kosten nur in der Planung senken, später nicht mehr.